
Ein Architekt hat umfangreiche Planungsarbeiten für ein Großprojekt erbracht. Als das Projekt wider Erwarten nicht realisiert wird, weigert sich der Auftraggeber, das Architektenhonorar zu bezahlen. Er behauptet, der Architekt habe gewusst, dass eine Zahlung nur bei Realisierung des Projektes erfolgen werde. Außerdem seien die Leistungen zum Großteil fehlerhaft gewesen. Der Auftraggeber bietet ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht nur 30% der geforderten Summe an. Mit der Allianz im Rücken führt der Rechtsanwalt die außergerichtlichen Verhandlungen erfolgreich zu Ende und erzielt für seinen Mandanten einen deutlich höheren Vergleichsbetrag.
Zu Zeiten des New-Economy-Booms hat ein französisches Großunternehmen 100% eines Software Hauses in der Schweiz erworben. Der letzte Teil des Kaufpreises (6,5 Mio. CHF) soll erst 3 Jahre nach Übernahme gezahlt werden, wenn bestimmte Ertragsziele erreicht werden. Als dies nicht geschieht, verweigert die Käuferin die Zahlung der letzten Kaufpreisrate. Die Verkäufer argumentieren dagegen, dass die Käuferin durch Änderung des Unternehmensgegenstandes die Zielerreichung vereitelt habe. Sie habe angeordnet, dass das übernommene Unternehmen neben der Softwareentwicklung auch in den Hardwarehandel einsteigt. Die Verkäufer betreiben daraufhin das vertraglich vereinbarte ICC Schiedsverfahren in Zürich, das die Allianz ProzessFinanz finanziert.
Ein Immobilienmakler hat mit Erfolg eine größere Gewerbeimmobilie im Auftrag eines internationalen Chemieunternehmens vermittelt. Jedoch geraten Mieter und Unternehmen alsbald in Streit über die vermietete Fläche und den Zustand der Gebäude. Das Unternehmen verweigert dem Makler seine Provision, weil es ihn für die Auswahl des Mieters verantwortlich macht. Außerdem wirft es ihm vor, Vermittlungsprovision vom Mieter erhalten zu haben. Durch eine internationale Großkanzlei droht es mit einer negativen Feststellungsklage, falls der Makler weiterhin Provision fordert. Der Makler setzt seine Provisionsansprüche jedoch zusammen mit der Allianz ProzessFinanz im Rahmen einer Klage erfolgreich durch.
Auf einem Abenteuerspielplatz ist der siebenjährige David von einem Klettergerüst gestürzt. Der Junge verletzt sich schwer und wird zeitlebens Behinderungen zurückbehalten. Gemeinde und Haftpflichtversicherer verweigern eine Entschädigung mit der Begründung, die Benutzung erfolge auf eigene Gefahr und das Gerüst sei ausreichend gesichert gewesen. Die Eltern klagen mit Hilfe der Allianz ProzessFinanzierung auf Schmerzensgeld, Schadenersatz und Invalidenrente.
Eine in Australien lebende Lehrerin hat einen vermögenden Großvater in Österreich. Sie erfährt durch Zufall während eines Besuchs in Europa, dass ihr Großvater verstorben ist. Gegenüber ihrem Anwalt weigern sich die anderen Erben, Auskunft über die Erbschaft und das hinterlassene Vermögen zu geben. Für seine ausländische Mandantin bittet der Anwalt um Unterstützung durch die Allianz ProzessFinanz für eine Stufenklage auf Auskunft und Herausgabe des Erbteils.
Ein Patentinhaber besitzt ein wirksames Patent für ein automatisches Sortiersystem von Mehrwegflaschen. Seit Jahren verletzt ein mittelständisches Unternehmen durch die Herstellung und den Verkauf ihres Sortiersystems dieses Patent. Die Verhandlungen über eine Lizenz sind seit einiger Zeit ins Stocken geraten, da man sich nicht über die Lizenzhöhe und den Nachweis der verkauften Anlagen einigen kann. Als die Verletzerin über die finanzielle Unterstützung des Patentinhabers durch die Allianz ProzessFinanz für einen Verletzungsprozess informiert wird, ist sie zu weiteren Verhandlungen bereit.